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MINT-EC-Digitalforum: Blog

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Beim MINT-EC-Digitalforum in Berlin und Umgebung wappnen sich Schüler*innen und Lehrkräfte für ihren digitalen Alltag. Die Bloggerinnen Anne und Natalie von einer MINT-EC-Schule in Washington sowie MINT-EC sind dabei und berichten von Workshops und Vorträgen und horchen bei den anderen Teilnehmenden nach. Natalie bloggt auf Englisch, Anne und das MINT-EC-Team auf Deutsch.
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The forum began with a “Bildungsmarkt” which consisted of different universities and organization information stands. For example, universities such as Jacobs University from Bremen and Pear Up (a service made to assist the computer science class).

After several hours of the “Bildungsmarkt” came various opening ceremonies including speeches from Wolfgang Gollub (Head of the MINT organization), Prof. Dr. Oliver Daumke (Leader of the Research Group “Structural Biology of Membrane-Associated Processes), Dr. Stefan Luther (Ministerialdirigent Bundesministerium für Bildung und Forschung), and Beate Stoffers (State Secretary of Education).

Another interesting aspect was the interview with two MINT alumni, who explained among other things why they wished to continue their connection with the MINT society.

Lastly, attending students listened to a Keynote speech by Dr. Roland Schwarz (Head of the Evolutionary and Cancer Genomics group at MMDC), which was about understanding the evolution of cancer with the help of Bioinformatics.

Shortly thereafter, students had lunch and met with their respective Workshop groups to discuss details about the following day’s workshops.

Finally, they went to their assigned “Fachvorträge”, presentations by various scientists on whatever they were currently studying. My Fachvortrag was held by Theda Bartolomeus. She presented the quantification of technical factors that influence microbiomanalyses.

Natalie
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Am Hasso-Plattner-Institut machen Schüler*innen heute Interviews mit der Methode Design Thinking und entwerfen Prototypen für die digitale Lernumgebung HPI Schul-Cloud. Der Lead Coach Axel Menning, hauptberuflich Doktorand am Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship der Universität Potsdam, erzählt uns etwas über die Methode und wie man sie in der Schule und im Beruf einsetzen kann.

Was ist eigentlich Design Thinking?
Kommt drauf an, für wen man diese Frage beantwortet. In der Design-Forschung ist es ein relativ eng gefasster Begriff: Da ist Design Thinking zurückzuführen auf verschiedene Theoretiker. Die benutzen den Begriff, um kognitive Prozess von Designern zu beschreiben. Es kumulieren Psychologie, Kreativitätsforschung und Computer Science miteinander und es geht darum zu messen und zu verstehen, wie Designer arbeiten und denken. Und da geht es nicht nur um das Denken an sich, sondern auch um das Denken mit den Händen.

Design Thinking hat aber jetzt auch noch eine ganz andere, weniger konkrete Dimension bekommen. Es gibt auch das Design Thinking als eine Art Lebenshaltung. Hier am Hasso-PIatter-Institut beschreibt man diese Haltung als einen Prozess im Raum, also als eine bestimmte Art von Kollaboration bzw. kollaborativen Art der Zusammenarbeit.

Wo kann Design Thinking in der Schule helfen oder eingesetzt werden?
Design Thinking eignet sich gut, um Zusammenarbeit zu strukturieren, als eine Art Fahrplan, um benennen zu können: Was möchte man jetzt als nächstes machen? Wenn in der Schule nach problembasiertem Lernen im Team vorgegangen wird, dann finde ich, kann man Design Thinking gut benutzen. Das ist eine wichtige Erfahrung, die ich zum Beispiel nicht hatte. Im Team habe ich in der Schule nicht so oft gearbeitet, höchstens in Lerngruppen, aber das ist ja etwas anders. Je früher man damit anfängt, zu lernen, im Team zu arbeiten, desto besser ist es dann später im Beruf.
Es gibt aber auch ganz viele andere kleinere nützliche Fähigkeiten, die man durch Design Thinking lernen kann und die man sonst in keinem Schulfach durchnimmt. Heute lernen wir zum Beispiel Interviews zu führen und zu skizzieren und dann konkrete Prototypen zu entwerfen.

Wozu braucht man Design Thinking im Beruf?
Kommt natürlich darauf an, was für einen Job man hat. Design Thinking ist nicht die Wunderwaffe, um eine Firma weiterzubringen. Aber es ist für all diejenigen eine wertvolle Art zu arbeiten, die Probleme mit ausreichend Komplexität und deren Ergebnisse erarbeiten. Und man muss natürlich den Raum dafür haben. Nach einem Ein-Tages-Design-Thinking-Workshop wird es einem schwerfallen, das umzusetzen. Man braucht Freiraum und eine bestimmte Position in der Hierarchie um auch wirksam zu sein. Es ist aber auch gar nicht schwer, andere mitzunehmen und zum Beispiel zu zeigen, dass man Meetings und Projekte ganz anders organisieren und formen kann.

Kira+Rasmus von MINT-EC

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Anne hat Anna im Workshop "Prototyping" vom Hasso-Plattner-Institut getroffen und sie gefragt, wie sie das Digitalforum erlebt hat.

Wer bist du?

Ich bin Anna, ich komme aus dem Emsland, das ist in der Nähe von der niederländischen Grenze und der Nordsee. Ich gehe momentan in die 11. Klasse. Und ich bin heute hier in Berlin am MDC und habe den Workshop "Prototyping" belegt.

Und was hat dich dazu gebracht am Digitalforum teilzunehmen?
Meine Freundin und ich wurden eingeladen, weil wir beim SchoolSlam teilgenommen haben. Wir haben uns riesig gefreut.

Und was hast du hier gelernt?
Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, man kann das nicht generell beantworten. Am besten fand ich den Kontakt zu den anderen Leuten!

Und wurden deine Erwartungen erfüllt? Was hat gestimmt? Was nicht?
Ich kam eher mit keinen Erwartungen hier hin, wurde aber positiv überrascht. Ich bin eigentlich nicht so der Fan vom Programmieren. Ich habe da ehrlich gesagt nicht so viel Ahnung. Aber das war überhaupt nicht schlimm, man versteht hier alles, worüber die Menschen reden.

Und was nimmst du als Erfahrungen wieder mit nach Hause ins Emsland?
Vielleicht ist Programmieren doch nicht so furchtbar langweilig, wie ich es mir vorgestellt hab.

Und gibt es noch etwas, das du anderen Mitschüler*innen sagen möchtest?
Dass man auf jeden Fall offen sein soll. Wenn du die Möglichkeit hast, an solch einer Veranstaltung teilzunehmen, dann würde ich das auf jeden Fall machen, auch wenn das nicht unbedingt dein Themengebiet ist, weil du auch offen für neue Dinge sein solltest.


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Anne hat Julius aus Nordrhein-Westfalen gefragt, wie er den Prototypen-Workshop fand.

Was hat dich dazu gebracht, am Digitalforum teilzunehmen?
Ich war letztes Jahr schon bei der MINT400 und fand den Kontakt zu den anderen Leuten gut und das Wissen, was hier kurzfristig vermittelt wird und in andere Bereiche reinzugucken, zu denen man sonst keinen Zugang hat. Und deshalb dachte ich, dass ich das dieses Jahr wieder versuchen kann und bin hier erfolgreich hingekommen.

Was hast du aus der Erfahrung hier gelernt?
Die Erfahrung, wie schnell man sich mit anderen Leuten connecten kann und wie schnell man was mit denen zusammen auf die Beine stellen kann.

Wurden deine Erwartungen erfüllt?
Eigentlich sogar übertroffen. Weil Prototyping kannte ich schon und wollte mein Wissen ein bisschen erweitern. Aber jetzt war es einfach komplett neu.

Welche Erfahrungen nimmst du mit nach Hause?
Ich fand die Brainstorming-Methoden aus dem Design Thinking interessant, die werde ich zu Hause bestimmt mal anwenden.

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Natalie hat Beyza aus der Nähe von Köln gefragt, wie sie das Digitalforum findet und was sie bisher erlebt hat.

Wie hast du vom MINT-EC-Digitalforum erfahren?
Meine Lehrerin hat mich drauf angesprochen, da ich Medien Scout bei ihr bin.

Warum hast du dich entschieden, wirklich mitzukommen?
Ich habe mich dazu entschieden, da ich denke, dass solche Veranstaltungen eine gute Möglichkeit sind, neue Leute kennenzulernen und mehr zu erfahren, um mein Wissen zu erweitern.

Was hast du bist jetzt hier erlebt?
Gestern gab es einen Bildungsmarkt mit verschiedenen Ständen von verschiedenen Firmen und Universitäten, die da waren, um unsere Fragen zu beantworten. Außerdem gab es verschiedene Fachvorträge, ich war bei einem von Siemens.

Was hat dir bisher am besten gefallen?
Am besten fand ich den Workshop heute. Ich war bei einem über künstliche Intelligenz und Digitalisierung.

Und was hat dir bisher nicht so gut gefallen?
Um ehrlich zu sein hat mir alles gut gefallen. Ich fand auch die Vorträge gestern sehr interessant. Es ist natürlich sehr anstrengend, aber die Themen sind super.

Wie würdest du deine ganze Erfahrung hier in Berlin und beim Digitalforum in einem Wort beschreiben?
Interessant!

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Ein MINT-Thema im Team spannend und unterhaltsam in Form eines englischsprachigen Videos darzustellen, darum geht es im MINT-EC SchoolSlam mit British Council.

In diesem Jahr überzeugten Schüler*innen von der German International School in Washington D.C. mit ihrem Video "Healthy Lifestyle- the science of having a balanced diet and exercising" das Publikum. In ihrem Beitrag widmen sich die Schüler*innen den gesundheitlichen Folgen der Essgewohnheiten von US-amerikanischen Kindern und Jugendlichen, von denen sich laut wissenschaftlichen Studien nur 2 % gesund ernähren.

Den zweiten Platz erzielten Schülerinnen vom Gymnasium Marianum in Meppen. In "The Dyson Sphere" behandeln sie eine physikalische Hypothese, die beschreibt, wie die Energie von Sternen genutzt werden könnte, um die Stromversorgung der Erde sicherzustellen.

Den dritten Platz belegte der Beitrag "Muscle Ache" der Gutenbergschule in Wiesbaden. Das Video behandelt das Phänomen Muskelkater, das der Wissenschaft noch immer einige Rätsel aufgibt.

Alle Videos

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Anne
Diesen Blog möchte ich schreiben, um meine Erfahrungen, die ich hier sammle, mit anderen teilen zu können. Hier beim MINT-EC-Digitalforum zu sein, ist etwas ganz Besonderes für mich, da ich meinen Horizont in der globalen Welt erweitern möchte. Deshalb ist es mir auch so wichtig, andere daran teilhaben zu lassen. Wir sind mit einigen Schüler*innen unserer Schule nach Berlin gereist und werden uns auch die Stadt ein wenig anschauen. Wir haben schließlich nicht immer die Möglichkeit hier in Deutschland zu sein.

Natalie

This year, my school was invited to the MINT-EC-Digitalforum 2020 and I was offered the chance to blog about the experience. I am very excited to write about our experiences at the Forum because I think it will be valuable in the future, primarily because participants can look back and recall the wonderful memories they made, just by reading my reports. Additionally, I am happy to be able to make the reports accessible to those who might be interested in the MINT forum but do not speak German. Besides the forum, I will be in Berlin sightseeing and visiting old friends. I am looking forward to a wonderful experience in Berlin.

MINT-EC
Wir freuen uns, von einer unserer größten Veranstaltungen in unserem Jubiläumsjahr zu berichten.



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Das MINT-EC-Digitalforum am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft.
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